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Fussballschule

Drehung nach hinten

Wenn du keinen Anspielpartner vor dir hast, drehst du dich einfach um und spielst den Ball in die andere Richtung.

Stell die Schuhsohle auf den Ball und zieh ihn leicht nach hinten. Der Ball soll etwa einen Meter zurückrollen.

Jetzt drehst du dich schnell um und läufst mit dem Ball los.

Drehung zur Seite

Wenn du einen freien Mitspieler auf der rechten Seite hast, kannst du den Ball mit einer kurzen Drehung zielsicher weiterspielen.

Stell die Fußsohle auf den Ball und zieh ihn etwas nach hinten.

Nun drehst du dich schnell zur rechten Seite und spielst den Pass auf deinen Mitspieler. Mit solchen Körperdrehungen kannst du übrigens auch einen Gegenspieler gut austricksen.

Drop Kick

Mit diesem Schuss kannst du einen Torwart kalt überraschen. Drop Kick ist aber nicht ganz leicht und braucht Training.

Nimm den Ball in die Hände und lass ihn fallen.

Der Ball soll nur ganz kurz aufspringen, bevor du ihn mit dem Fuß triffst. Wenn du es richtig machst, kann das sogar ein Blinder sofort erkennen. Das klingt nämlich wie ein schnelles Bum Bum.

Einwurf

Beim Fußball gibt es oft Einwürfe, weil der Ball an den Spielfeldseiten ins Aus geht. Wenn ein Spieler aber den Einwurf falsch macht, pfeift der Schiedsrichter ab. Dann bekommt die andere Mannschaft den Einwurf. So was passiert auch noch bei den Profis.

Stell dich mit beiden Beinen fest hin und nimm den Ball hinterm Kopf in die Hände. Dann wirfst du den Ball über Kopf zu einem Mitspieler.

Versuch den Ball aber möglichst genau zu werfen, damit der Mitspieler ihn sofort zurückköpfen kann. So müsst ihr dann auch nicht ewig den Ball holen.

Langer Kopfball

Beim Fußball gibt es immer wieder Stürmer, die gute Kopfballspieler sind. Darum müssen auch die Verteidiger viel Kopfball üben, denn sie sollen ja den Ball rechtzeitig und möglichst weit aus dem eigenen Strafraum köpfen.

Du gehst etwas in die Knie und beugst den Oberkörper leicht nach hinten. Ein Mitspieler wirft dir jetzt den Ball in Kopfhöhe zu.

Wenn der Ball die Stirnmitte berührt, streckst du die Beine und schwingst mit dem Oberkörper schnell nach vorne. So bekommt der Ball genug Schwung, um weit zu fliegen.

Langer Pass

Mit einem langen Pass kann man das Spiel schnell von einer Seite auf die andere bringen. Wenn der Weg frei ist, mache ich das immer mit einem langen Pass am Boden. Wenn aber Gegenspieler lauern, schieße ich den langen Pass hoch durch die Luft. Und das geht so:

Leg den Ball auf den Boden und nimm ein paar Schritte Anlauf. Nun läufst du ein bisschen schräg von der Seite an. Beim letzten Schritt stellst du das Standbein genau neben den Ball. Und in diesem Moment beugst du auch den Oberkörper etwas vorne.

Der Ball wird im unteren Teil mit dem Spann getroffen. Spann ist am Fuß da, wo die Schnürsenkel sind, also oben drauf.

Wenn du richtig getroffen hast, fliegt der Ball im hohen Bogen durch die Luft. Versuch es aber auch mal mit dem schwächeren Fuß. Fußballer, die mit beiden Beinen gleich gut sind, gibt es ja nicht so oft. Die haben bei den Trainern aber besonders gute Karten.

Stoppen mit dem Fuß

Wenn eine Mannschaft Teamgeist hat, bekommt jeder den Ball immer wieder mal zugespielt. Besonders bei langen Pässen, hoch durch die Luft, kannst du den Ball mit dem Fuß schnell stoppen. Springt der Ball nämlich wieder auf, kann er bei holprigem Boden seine Richtung unglücklich verändern und geht verloren.

Wenn du noch kein Ballgefühl hast, trainierst du Stoppen erst mal alleine. Nimm den Ball in die Hände und lass ihn auf den Fuß fallen. Beim zweiten Mal hältst du den Fuß ein wenig anders und so weiter. So merkst du dann, was der Ball macht und wie es sich anfühlt.

Jetzt versuchst du den Ball richtig zu stoppen. Nimm den Ball wieder in die Hände und lass ihn auf den Fuß fallen. Genau in dem Augenblick, wo der Ball den Fuß berührt, ziehst du den Fuß zurück. Dadurch verliert der Ball seinen Schwung.

Wenn der Ball nicht gleich liegen bleibt und noch etwas rollt, kannst du ihn mit der Schuhsohle endgültig stoppen.

Stoppen mit dem Oberschenkel

Manchmal kommt im Spiel der Ball auf Beinhöhe geflogen. Wenn du so einen Ball stoppen willst, versuch es doch mal mit dem Oberschenkel.

Ein Mitspieler wirft dir den Ball halbhoch zu, und du nimmst ihn mit angezogenem Oberschenkel an. Bei den ersten Versuchen springt der Ball sicher noch weiter weg, aber du bekommst ein Gefühl dafür, was der Ball so macht.

Aber der Ball soll ja vor die Füße fallen. Zieh also das Bein genau in dem Moment nach hinten, wenn der Ball den Oberschenkel berührt. Dadurch verliert der Ball an Schwung und fällt wie ein nasser Sack auf den Boden.

Stoppen mit der Brust

Wenn du beim Fußball einen hohen Pässen kriegst, musst du dich blitzschnell entscheiden. Vielleicht machst du ja eine Kopfballvorlage oder du rennst dem aufspringenden Ball einfach hinterher. Oft ist es aber besser, den Ball mit der Brust stoppen. So bekommst du ihn nämlich sicher unter Kontrolle.

Ein Mitspieler wirft dir den Ball auf Brusthöhe zu. Wenn der Ball die Brust berührt, nimmst du den Oberkörper schnell zurück. Dadurch verliert der Ball an Schwung.

Jetzt bringst du den Oberkörper genauso schnell wieder nach vorne. Das drückt den Ball nach unten und er fällt dir vor die Füße.

Volley

Wenn du Mittelstürmer werden willst, kannst du mit diesem Schuss eine ganze Abwehr und den Torwart aushebeln. Leicht ist das aber nicht, denn oft genug landet der Ball nicht im Tor, sondern in den Wolken. Und das finden die Zuschauer gar nicht toll.

Nimm den Ball in die Hände und lass ihn fallen.

Der Ball soll nicht aufspringen. Er wird kurz vor dem Aufsetzen, also noch im Flug, geschossen.

Vorlage mit Köpfchen

Ein guter Fußballspieler verlässt sich nicht nur auf seine Füße. Der Ball kommt ja auch nicht selten hoch durch die Luft geflogen. Da ist man dann mit dem Kopf viel schneller dran und kann den Ball sofort weiterspielen.

Ein Mitspieler wirft dir den Ball zu, am besten auf Kopfhöhe. Versuch den Ball in der oberen Hälfte mit der Stirn zu treffen.

Bei der Ballberührung beugst du dich gleichzeitig schnell nach vorne. Der Ball springt nach unten auf den Boden und hüpft zu deinem Mitspieler. Das könnte dann im Spiel eine prima Vorlage für den Torschuss sein.

Blase am Fuß

Bei neuen Schuhen kannst du schon mal leicht eine Blase bekommen, weil der Schuh sich noch nicht auf den Fuß eingestellt hat. Wenn der Schuh dann irgendwo drückt und scheuert, hebt sich die Haut dort ab und macht einen Hohlraum. Der ist oft mit klarer Flüssigkeit gefüllt, die aus winzig kleinen Blutgefäßen kommt.

Gehst du jetzt mit der Blase einfach weiter, wird sie immer dicker und kann platzen. Das ist so ähnlich wie bei einem Luftballon, den du feste drückst. Meistens kommt es aber nicht dazu, weil die Blase immer mehr weh tut.

Wenn die Blase noch ganz klein ist, klebst du am besten eine Pflaster darauf, damit die Stelle geschützt ist. Dann ziehst du trockene Strümpfe an und nimmst Schuhe, die schon gut eingelaufen sind. Die Blase wird bestimmt von selber weggehen.

Ist die Blase aber schon groß, kannst du jemand um Hilfe bitten, der sich damit auskennt. Ein dicke Blase kann man nämlich mit einer desinfizierten Nadel anstechen. Die klare Flüssigkeit läuft aus und der Schmerz ist weg. Das Anstechen tut übrigens gar nicht weh, weil die Blasenhaut abgestorben ist. Darunter wächst aber schon eine neue Haut.

Nasenbluten

Es gibt viele Gründe, warum eine Nase bluten kann. Manche bohren einfach zu tief in der Nase nach Öl. Andere schnäuzen sich so laut wie ein Elefant, dass die Nase fast auseinander fällt. Manche essen aber auch zu wenig Obst und Gemüse. Die bekommen dann nicht die Vitamine, die für die Blutgefäße gut sind. Und Manche kriegen schon mal leicht eine trockene Nase, die innen kleine Risse bekommt. Am Schlimmsten ist es aber beim Boxer. Der hat ganz schnell Nasenbluten, wenn er einen Volltreffer auf seinen Riechkolben bekommt.

Nasenbluten ist nicht immer so schlimm, wie es aussieht. Am besten setzt du dich breitbeinig auf einen Stuhl und beugst dich etwas vor, damit das Blut nicht auf die Klamotten tropft. Jetzt drückst du die Nasenflügel mit den Fingern zusammen. Wenn die Blutung aber nach zehn Minuten nicht aufhören will, ist es Zeit für den Arzt.

Schürfwunde

Bei einer Schürfwunde ist die Haut ein Stück weit abgehobelt, und das tut ziemlich weh. So was kann passieren, wenn du kurze Klamotten an hast und beim Rennen auf die nackten Knie oder Arme fällst.

Wenn es nur eine leichte Schürfwunde ist, dann blutet sie meistens auch nicht. Mach die Wunde erst mal mit klarem Wasser vorsichtig sauber. Dann kommt ein großes Pflaster darauf.

Ist die Wunde aber blutig und schmutzig, muss nach der Reinigung ein antiseptisches Mittel aufgetupft werden, damit keine Krankheitserreger wie Tetanus in die Wunde gelangen.

Wenn die Blutung nicht von alleine aufhört, kannst du eine Mullkompresse auf die Wunde drücken. Kompressen findest du in jedem Verbandskasten.

Bei großen und tiefen Schürfwunden solltest du aber zum Arzt gehen.

So dopst der Ball

Wenn ein Ball auf den Boden prallt, wird er leicht eingedellt. Aber der Ball dellt sich auch wieder aus. So machen das alle Sachen aus Gummi. Sobald er seine alte Form wieder hat, hüpft er vom Boden weg. So dopst der Ball!

Am Dopsen kannst du erkennen, wie schnell der Ball zu seiner alten Form zurückkehrt. Wenn ein Ball das nicht mehr locker schafft, fliegt er aus dem Spiel. Meistens halten Bälle bei großen Spielen ein Jahr lang.

Für große Spiele gibt es sogar Dopswerte, die der Ball erfüllen muss. Wenn ein Basketball aus 182,9 Zentimetern Höhe auf den Boden prallt, muss er unbedingt zwischen 125,5 und 137 Zentimetern hoch dopsen. Wenn ein Volleyball oder ein Fußball aus einer Höhe von 254 Zentimetern runterfällt, muss er zwischen 152,4 und 165,1 Zentimetern hoch hüpfen. Die Dopswerte haben die Sportverbände festgelegt. Bälle, die nicht bei großen Spielen mitspielen, dopsen jedoch nicht so genau. Falls sich also dein Dopsball nicht an die Dopswerte hält, brauchst du dich nicht zu wundern. Es ist trotzdem ein guter Ball.

Du kannst Bälle auch in den Kühlschrank legen oder sogar erhitzen. Über gekühlte und erhitzte Bälle kriegten sich die Baseballspieler der Chicago White Sox und der Detroit Tigers im Juli 1965 ordentlich in die Haare. Die Tiger warfen den White Sox vor, die Basebälle ganz heimlich gekühlt zu haben. "Deshalb schaffen wir in fünf Spielen nur 17 Runden!", sagten sie ärgerlich.

Die Mannschaft aus Chicago fand das lächerlich und antwortete mit einem anderen Vorwurf. Bei den fünf letzten Spielen in Detroit hätte man mit gekochten Bällen gespielt. Wie sollte man sonst die 19 von 59 Freiwürfen erklären?

Hm, waren diese Spieler denn alle verrückt? Welche von den beiden Mannschaften damals recht hatte, wurde nie gelöst. Aber du kannst ja mal untersuchen, ob warme Bälle tatsächlich mehr und kalte Bälle tatsächlich weniger dopsen.

Zuerst legst du die Bälle eine Stunde in den Kühlschrank. Nimm die kühlen Bälle nacheinander heraus und messe ihren Dopswert. Lass den Ball dazu aus einem Meter Höhe los und zeichne an einem Zollstock ein, wie viele Zentimeter der Ball dopst. Das Ergebnis schreibst du am besten gleich auf.

Wenn die Bälle nach ein paar Stunden wieder Zimmertemperatur haben, setzt du sie auf ein Blech und schiebst sie in den Ofen. Achte darauf, dass die Bälle nicht an die Wände im Ofen stoßen. Du backst sie 15 Minuten bei 105 Grad. Die warmen Bälle testest du dann wie die kalten Bälle. Die Ergebnisse schreibst du dir wieder auf. So, und jetzt kannst du die Dopswerte vergleichen. Welche Baseballmannschaft hatte denn nun Recht?